Von Bienen und Blumen

Was passiert, wenn ausgewiesene Städter voller Landsehnsucht ein Dorf annektieren, dort in der Erde wühlen und ihren wilden Ideen nachgehen?

Die gebürtige Münchner Filmemacherin Lola Randl, die es über Berlin vor fünf Jahren in die wilde Uckermark verschlagen hat, drehte darüber schon die Doku-Serie „Landschwärmer“. Ganz auf ihre eigene Erfahrung bezogen, tut sich das jetzt auch in „Von Bienen und Blumen“. Als filmische Ergänzung zu Randls Buch „Der große Garten“ zeigt diese Low-Budget-Produktion kleine Siege und großes Scheitern nicht nur im Versuch, der Natur etwas abzutrotzen. Sondern auch im eigenen Lebensentwurf mit zwei Männern gleichzeitig (und den kleinen Kindern) und unter den skeptischen Blicken der verbliebenen Dorfbevölkerung die Balance zu halten. Schrullige Komik entsteht dadurch, dass Randl sich dabei immer der eigenen Amateurhaftigkeit in allen Belangen bewusst ist. Und eine über die Tonspur in wissenschaftlichem Duktus das Treiben der sogenannten „Projektmenschen“ kommentierende Soziologie-Doktorandin bespricht den Fortschritt dieses Wohn- und Lebensprojekts in etwa so, wie man interessiert einen Ameisenhaufen betrachtet. Da passiert ja auch immer etwas. Auch wenn man nicht so genau weiß, was.
Wenn Städter aufs Land ziehen

Von Bienen und Blumen
D 2018
R: Lola Randl
S: 09. Mai
bienenundblumen-film.de


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