Necrotted / Operation: Mental Castration

Death Metal, Deathcore

Gut 13 Jahre gibt es die Abtsgmünder Necrotted nun schon und nach diversen Umbesetzungen über die Jahre meldet sich die aktuell fünfköpfige Band (der zweite Shouter Pavlos Chatzistavridis verließ die Band Ende 2019) mit ihrem vierten Album zurück. Aufgenommen wurde diesmal nicht bei Nikita Kamprad (u.a. Der Weg einer Freiheit), der bei den vorherigen Produktionen zu einer Art Hausproduzent avancierte, sondern im Münchener The Engine Recordings Studio mit Aaron Rusch, der den Jungs den optimalen Sound für ihren brutalen Death Metal verpasst hat. Das Coverartwork kommt zudem erstmals nicht von Samuel Stelzer sondern von Robin Schmidtke. Und auch neu ist das Label auf dem „Operation: Mental Castration“ veröffentlicht wird; nachdem davor mit Rising Nemesis Records kooperiert wurde, legt sich jetzt Reaper Entertainment Europe für die Band ins Zeug. Zwar wird die Band eher nicht als großer Innovator im Genre von sich reden machen; aber was sie machen hat Hand und Fuß! Sämtliche Trademarks des modernen Death Metals werden aus dem FF und souverän beherrscht, ob nun massive Blastbeats, brutale Slamparts oder ultra-aggressives Riffing. Besonders eindrucksvoll wird’s, wenn die Band mal nicht nonstop den Knüppel kreisen lässt und etwas Groove ins Spiel bringt, wie z.B. bei „Work Hard, Gain Nothing“. Und als ob das nicht schon Qualität genug wäre: es gibt auch noch Gastbeiträge von Benighted und Cytotoxin! www.necrotted.com


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