Astraya / Black Awakening EP

Metal

„Stepping Out Of The Shadows...“ sind die ersten Worte, die Melina Abele auf dieser Debut-EP ihrer Band Astraya hier singt, und arg viel passender könnte der Einstieg kaum gewählt sein, denn zumindest ich hatte die Formation seither nicht auf dem Zettel und hab sie erst durch die „XAVERs Kleine Nachmusik“-Aktion bemerkt. Die drei ganz unterschiedlichen Songs zeichnen ein aussagekräftiges Bild dieser jungen Band aus Weinstadt. Als allererstes drängt sich dem Hörer die engelsgleiche, glasklare aber auch kräftige Stimme Abe-les auf. Da kommen einem gleich Namen wie Heather Nova oder auch Anneke van Giersbergen, die ehemalige Sängerin der Niederländer The Gathering, in den Sinn. Der Opener „Matter (A Cosmic Pluralism)“ wuchtet satte siebeneinhalb Minuten auf die Waage, kommt schwer-mütig-düster und fast schon Post Metal-artig daher und hält die Spannung bis zum Schluss. Der Titeltrack „Black Awakening“ hingegen lässt etwas mehr Sonne ins Songwriting, erinnert ein ganz kleines bisschen an die Cranberries und würde sich bestimmt auch in einem akustischen Gewand sehr gut machen. Das abschließende „Norman A.I.“ startet wesentlich technischer und grätscht auch dank ganz anderer Harmonien schon fast in den Progbereich – steht der Band aber auch richtig gut! Das ist schon mal eine sehr gelungene Visitenkarte, die Band arbeitet wohl gerade an ihrem Debutalbum – man darf gespannt sein!
www.astrayaband.com


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