Nathalie Ott singt in „X Factor“
Kirchheim. Bereits Ende April haben die beiden die Vorauscheidung in München
erfolgreich gemeistert und bekamen die Chance, bei der Sendung dabei zu sein. „Insgesamt haben wir zwei Vorjurys überzeugen können und es zu unserer eigenen Überraschung bis zu den Hauptjuroren, dem Jazztrompeter Till Brönner, der Sängerin Sarah Connor und dem Produzent George Glueck geschafft“, sagte Nathalie Ott. Dort hatten sie ihr Paradelied „ We’ve got tonight“ im Original von Jeanette Biedermann und Ronan Keating vorgetragen. Mit ihrem Auftritt konnten die beiden mit viel Gefühl und Charme überzeugen. Vom gesanglichen Teil indes, so Nathalie, Ott, sei die Jury leider nicht besonders angetan gewesen. „Sarah Connor bemängelte die fehlende Stärke in der Stimme sowie die unglückliche Auswahl des Songs.“ Nathalie vermutet, dass das an der Person Jeanette Biedermann liegt, da beide Künstlerinnen seit Jahren nicht nur in Deutschland konkurrieren. Nathalie Ott wurde zufällig im Internet auf die Castingshow aufmerksam. „Mein Gesangspartner war gleich Feuer und Flamme“, sagte Nathalie. Zusammen haben sie einige Lieder in die engere Auswahl genommen und sich letztendlich für „We’ve got tonight“ entschieden. Von knapp 1000 Bewerbern in München haben die beiden es unter die Top 50 geschafft. Diese durften dann vor der Hauptjury auftreten. Trotz des Rückschlags war es für beide eine Erfahrung, aus der sie viel mitnehmen konnten.
„Möchte dieses Erlebnis nicht missen“
Der Gesang ist nach wie vor ein großes Hobby der beiden. „Ich möchte dieses
Erlebnis nicht missen und würde mir jederzeit wieder zutrauen, vor einer Jury zu singen“ sagte Nathalie abschließend. Nachdem inzwischen fast jeder deutsche Fernsehsender seine Castingshow besitzt, geht nun auch Vox mit einer eigenen Talentshow an den Start: „X Factor“ macht sich auf die Suche nach Gesangstalenten, die Starpotenzial besitzen und eine erfolgreiche Karriere aufbauen können. Im Prinzip geschieht hier also auch nichts anderes als bei „Deutschland sucht den Superstar“, „Popstars“ oder „Das Supertalent“. Das Castingformat „X Factor“ stammt aus Großbritannien. Dort suchte man einen Star mit dem „gewissen Etwas“. Daher der Name der Sendung. Erfunden hat sie der Musik- und TV-Produzent Simon Cowell. Seit ihrer Erstaufführung in England wurde „X Factor“ in 18 Länder ausgestrahlt.
© Schwäbische Post 23.08.2010
Bilder: Vox & Ott

